djembebeat
Die Trommelschule für
Rhythmen aus Westafrika


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Famoudou Konaté in München!


EINE WELT HAUS München
25. Mai 2019, 19:30 Uhr
Musik gegen Mädchenbeschneidung
Music against female circumsision
Musique contre l´excision des femmes

Kinder haben ein Recht auf Unversehrheit!
Mädchenbeschneidung darf nicht mehr sein

Für die Mädchen und Frauen in Guinea, Afrika und überall auf der Welt
Mit Musik von Djembespieler/-innen aus Deutschland, Guinea und Afrika
Infostände und Spendemöglichkeiten
Wir bitten um eine Eintrittsspende in Höhe von 10 €.
Wir Djembespieler/-innen sind bestürzt angesichts der nach wie vor sehr  hohen Rate an Mädchen, welche sich einem Beschneidungsritual unterziehen müssen: allein in Guinea sollen 97% der Mädchen beschnitten sein (Terres des Femmes / UNICEF). Es ist bekannt, dass die Mädchen und jungen Frauen durch dieses Ritual unvorstellbare Schmerzen erleiden müssen. Die hygienischen Umstände, unter denen dieser Brauch durchgeführt wird, sind äußerst mangelfaft. An die 10% der Mädchen sterben durch diesen Eingriff, weitere 15 % an den langfristigen Folgen (so die Schätzung der WHO). Lebenslange Schmerzen, Unfruchtbarkeit, Inkontinenz und weitere schwere Erkrankungen sind für viele Mädchen und Frauen die Folge dieses Eingriffs.
Auch wenn in 24 von 29 Verfassungen der Länder Afrikas die Mädchenbeschneidung mittlerweile verboten ist (so auch in Guinea),
werden die Verbote umgangen und die Mädchenbeschneidung weiterhin- wenn auch desöfteren in einer "schwächeren" Form praktiziert. Die außerordentlich hohe Rate überrascht hier lebende oder hier arbeitende Künstler aus Guinea.
In vielen Ländern engagieren sich inzwischen Frauen und Organisationen für ein Ende dieses Rituals:
-Benin ist
 beschneidungsfrei (->(I)ntact).
-Senegal: dort engagiert sich Sister Fa (->Worldvision)
-Rakieta Povka aus Burkina Faso hat den Verein Bankr Nooma gegründet.
-In Kenia engagiert sich Mama Lucy als Betroffene in ihrem Land (->arte)
-2657 Dörfer in Senegal, Guinea und Burkina Faso haben eine Erklärung abgegeben (den Anfang machte Malicounda 1997) und sich gegen die  Mädchenbeschneidung ausgesprochen.
Wir Djembespieler/-innen möchten an diesem Abend ein Zeichen setzen:
Mädchenbeschneidung darf nicht mehr sein!
Wir wünschen den Mädchen und Frauen ein Dasein mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, ein Leben ohne Schmerzen, ohne körperliche Versehrtheit und gesundheitlichen Komplikationen. Dass täglich 500 Mädchen weltweit durch diesen Eingriff sterben, ist inakzeptabel.
Wir respektieren und schätzen die Kulturen und Traditionen, wir lernen viel über die Dorfgemeinschaften und erfreuen uns an den Festen, auf denen eine wunderbare Musik gespielt wird: in Westafrika die Rhythmen und Lieder der Malinké und anderer Volksgruppen. Und nun wünschen wir uns eines und
spielen für ein Ende der Beschneidung von Mädchen!
Infos im web
hier geht es zum  P r o g r a m m